Ausbau von Krankenstation für Internat - Iyolwa, Uganda

Steckbrief

 Standort: Iyolwa, Uganda
 Zielgruppe: 800 Schülerinnen und Schüler
 Finanzierung: Georg Kraus Stiftung, AVA GmbH u. Co. KG, KMW Parth GmbH, Lions Club Hohenlohe, Stadt Karlsruhe, ev. Kirchengemeinde Loffenau, Engineers Without Borders, TOOLS FOR LIFE Foundation
 Zeitraum: 01.2019 - 08.2020
 Budget: 48.300

Die TOOLS FOR LIFE Foundation unterstützt Engineers Without Borders auch in der vierten Phase des Projekts Iyolwa Water & Health in Uganda mit 9.000 €. Nachdem in den ersten drei Phasen die Wasserversorgung der Iyolwa Secondary School sichergestellt und verbessert wurde, wird nun in der vierten Phase des Projekts die Krankenstation ausgebaut. Wichtigstes Ziel dieser Etappe ist es, die Anzahl der Betten zu erhöhen und die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern. Dies ist wichtig, da die Schülerinnen und Schüler wie in einem Internat suf dem Schulgelände leben und ihre Eltern nur in den Schulferien besuchen. Die Krankenstation soll aus zwei Schlafräumen für 22 Schülerinnen und Schülern, einem Behandlungszimmer, einem Warteraum, eine Medikamentenausgabe, einen Technikraum sowie ein Schlafzimmer für zwei Krankenschwestern bestehen. Jeder Schlafsaal soll mit einer Spültoilette und einer Duschvorrichtung ausgestattet werden.
Pabone, der Standort der St. Francis de Sales Secondary School, ist eine von vier Gemeinden im Unterbezirk Iyolwa im Distrikt Tororo und befindet sich etwa 200 km östlich der Hauptstadt Kampala. Iyolwa hat ungefähr 34.600 Einwohner, die Gegend ist weitgehend durch Landwirtschaft geprägt. Es gibt keine staatliche Wasserversorgung. Wasser bezieht die Bevölkerung aus Brunnen und von Regenwasserspeichern. Die Wasser- und Basissanitärversorgung an Schulen ist mangelhaft. In den Phasen I bis III des Projekts „Iyolwa Water & Health“ wurde die Trinkwasser- und Sanitärversorgung ausgebaut. Mit Phase IV rückt nun die medizinische Versorgung in den Mittelpunkt. Derzeit gibt es zu wenig Krankenbetten und medizinisches Personal für die etwa 800 Schülerinnen und Schüler. Es stehen nur zwei Betten in der Krankenstation zur Verfügung. Vor allem in der Regenzeit, wenn das Malaria- und Typhusrisiko erhöht ist, sind dies besorgniserregende Zustände.
Für die Planung des Ausbaus sind auch medizinisches Fachpersonal und die Schulleitung involviert. Die Versorgung mit Wasser für die Krankenstation wird durch die vorherigen Projektphasen garantiert. Damit können hygienische Standards wie regelmäßiges Händewaschen sichergestellt werden.

Bilder ©Engineers Without Borders

Bildergalerie

Unsere Partner